Eine Deutschland-Tour mit dem Ultraleichtflugzeug von der Rhön bis in den Spessart zu faszinierenden Flugplätzen.
Lange hat es gedauert. Schon im Herbst 2019 wollte ich einmal zu Österreichs höchsten Flugplatz nach Mauterndorf (LOSM) fliegen. Doch dann kam der Herbst und Winter, der Flugplatz somit nicht anfliegbar. Frühling 2020 hatten wir die Leih-Breezer ohne ELT, wodurch ein Einflug in unser Nachbarland nicht möglich war. Ende Oktober 2020, als wir die D-MFSM (mit ELT) bekamen, war wieder Herbst und Winter.
Martin und ich brechen wieder einmal zu einer Tour auf. Das Wetter ist noch nicht optimal gemeldet. Fliegbar, aber nicht schön. Aber es soll besser werden. Wir wollen es probieren.
Um 09.45 Uhr starten wir in Ampfing. Martin geht auf Kurs Großer Arber im Bayerischen Wald. Unser erstes Ziel sind zwei kleine Flugplätze in Tschechien, die wir anfliegen wollen. Schon kurz nach dem Abheben in Ampfing sind wir über den tief hängenden Wolken.
Das Wetter ist zwar nicht so gut wie noch am Vortag vorhergesagt, aber das ist seit Beginn der Coronapandemie aufgrund des Fehlens von Wetterdaten wegen stark reduziertem Flugaufkommen nichts Neues.
Trotzdem wollen Olaf und ich unsere Tour probieren. Denn das Wetter soll nur ganz langsam von Westen her schlechter werden, also von dort, wo wir hinfliegen wollen. Da kann man es durchaus probieren.
Die Schwäbische Alb ist eine Brutstätte von Flugplätzen. Alle paar Kilometer befindet sich ein Landeplatz. Ich hatte mir ein paar Flugplätze bis zum Beginn des Schwarzwaldes ausgesucht, auf denen ich noch nicht war.
Heute wollen Lucas und ich einen Segelflugplatz bei Weiden und ein paar Flugplätze in Tschechien anschauen. Wir haben eine kleine Tour daraus gebastelt. Der Wind in der Höhe ist heute zwar etwas stärker, aber sonst ist das Wetter OK. Nur ganz langsam soll am Nachmittag schlechteres Regenwetter aus Süden über die Alpen kommen. Bis dann sollten wir aber längst wieder zurück in Ampfing sein.
Eigentlich wollten Joe und ich heute nach Norden fliegen. Doch das Wetter lässt dies nicht zu. Je weiter man sich von den Alpen entfernt, desto windiger und schlechter wird es. Also entscheiden wir uns für ein Alternativprogramm, welches ich vorbereitet in meiner Schublade liegen hatte.
Es ist Anfang April und die Wettervorhersage für den heutigen Tag ist gut. CAVOK in ganz Deutschland. Dies wollen Martin und ich für einen Tagesausflug nutzen und uns ein paar Flugplätze zwischen Aichach, Dinkelsbühl und Neumarkt anschauen.
Wir beginnen auf unserem Heimatflugplatz Ampfing. Zunächst geht es an Landshut vorbei und dann nördlich der CTR München nach Westen. Unser erstes Ziel ist der Segelflugplatz Aichach. Dort haben wir die Erlaubnis bekommen, vorbeizuschauen.
Es ist Ende März und der Deutsche Wetterdienst sagt für heute gutes Flugwetter voraus. Von Norden drückt zwar eine Schlechtwetterfront nach Süden, diese kommt aber nur sehr langsam voran.
Martin und ich starten unsere Tour am Nachmittag in Ampfing. Nach dem Start schlagen wir Südkurs ein.
Das Wetter könnte nicht besser sein am heutigen Tag. Fast windstill und keine Wolken in ganz Bayern. Patrick und ich wollen das ausnutzen und eine Tour durch Bayern fliegen. Dabei wollen wir möglichst viele neue Flugplätze sehen und kennenlernen.
Meine Vorplanung hatte es durchaus in sich gehabt. Gute vier Stunden verbrachte ich mit dem Austüfteln der Route und mit der Abklärung (so gut wie überall mit Telefonaten) welche Flugplätze eine UL-Zulassung haben und wo wir landen oder ein Touch & Go machen können.
Eigentlich wollten Patrick und ich schon in der Früh starten und auch weiter wegfliegen, doch diesen Plan machte wie so oft im Herbst der Nebel in Ampfing zunichte. Am Nachmittag verbessert sich das Wetter, doch der bereits äußerst frühe Sonnenuntergang um 16.18 Uhr lässt keine großen Touren mehr zu.
Wir entscheiden uns daher für einen Flug nach Sonnen (EDPS). Da war Patrick noch nie und auch mein letzter Besuch dort liegt mehrere Jahre zurück. Ein kurzer Anruf am Platz bestätigt, dass dieser geöffnet ist. Zudem bekommen wir die Info, dass die Bahn mit 2-3cm lockerem Schnee bedeckt sei. Das scheint also interessant zu werden …
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Flugplatz Ampfing (EDNA)
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Flurfunk
Meteogramm EDNA
Das 5-Tage-Meteogramm für den Flugplatz Ampfing bietet alle Wetterinformationen in 3 einfachen Grafiken:
- Temperaturverlauf mit Wetter-Piktogrammen. Die Zeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ist in gelb eingezeichnet.
- Wolken in verschiedenen Höhenschichten: wenige Wolken (hellgrau) bis dichte Wolken (dunkelgrau). Dunkle blauen Balken zeigen den stündlichen Niederschlag, hellblaue Schauer. Ein Sternchen bedeutet Schneefall.
- Windgeschwindigkeiten sind hellblau und Windböen in türkis angezeigt. Die Pfeilspitzen zeigen in die gleiche Richtung wie der Wind.
Quelle: meteoblue AG
