… Nun wird es spannend. Wir müssen kontinuierlich Höhe aufbauen, denn unser Rückweg führt über das Hochtor am Großglockner. Und da müssen wir mindestens 9500ft hoch sein, um es gefahrlos überfliegen zu können. Da die Winde heute nicht ganz klar sind (in FL100 soll statt Süd- ein Nordwind wehen), möchte ich gerne noch deutlich mehr Reserve haben. Es dauert lange, aber wir schaffen es tatsächlich auf FL130! Mein neuer Höhenrekord mit dem Breezer. Wenn wir aufs lokale QNH zurückschalten, lesen wir sogar FL137 ab! Unsere IAS wird mit 125km/h angezeigt, die Ground Speed beträgt hingegen 150km/h.
… Die Zugspitze ist immer wieder ein nettes Objekt, das man aus der Luft besichtigen kann. Genau das haben Steffen und ich heute vor. Nach dem Start in Ampfing nehmen wir Direktkurs auf Deutschlands höchsten Berg und bauen kontinuierlich Höhe auf. Wir haben einen schönen Blick auf den Kochel- und Walchensee.
Es dauert fast bis zur Zugspitze, bis wir auf FL110 ankommen. Diese Höhe passt prefekt für einige Umrundungen des auf 9718ft thronenden Gipfels.
An diesem Samstag war die D-MFSI von 09.00 bis 13.00 Uhr nur für unseren Schüler Markus reserviert. Die Praxisprüfung stand an!
Souverän zeigte er Prüfer Ulrich Hahn sein erlerntes Können und nach etwa einer Stunde Flugzeit signierte dieser das Prüfungsprotokoll mit “bestanden”!
Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Praxisprüfung, lieber Markus! Das gesamte Flugstunde-Team wünscht dir viele schöne Flüge und immer sichere Landungen!
… Wieder liegt Kurs in den ehemaligen Ostblock an. Diesmal geht es nach Prag. Das Wetter in Bayern ist bestens. Keine Wolke am Himmel. Zumindest im Süden. Im Norden sieht man hohe Wolken aufziehen. Laut Wetterbericht soll eine Front mit Wolkenbasis oberhalb FL100 aus Nordwesten kommen, etwas Regen aber nur nördlich der Donau fallen und die Sicht bei Regen immer noch bei 10-20km bleiben. Daher haben wir uns auch für die Durchführung der Tour entschieden.
… Nach etwa einer halben Stunden sind wir wieder in der Luft. Der Flugplan ist geöffnet und Wien Information weiß schon Bescheid, was wir vorhaben, als ich meinen Einleitungsanruf funke. Der Lotse will lediglich wissen, auf welcher Flughöhe wir die Grenze zur Slowakei passieren wollen. Die Landschaft hier ist flach und nicht hoch, so reichen uns 2000ft, auch über den vielen Windrädern in dieser Gegend. Richtige Windradwälder gibt es hier. Das Wetter wird besser. Sonniger und die Wolken lösen sich langsam auf. Kurz vor dem Wegpunkt REKLU melde ich mich bei Bratislava Information.
Was sagte Fluglehrer Ralf? “Das Gewicht vom Lehrer wird fehlen und du wirst früher abheben. Da darst du nicht zu stark ziehen!” Genauso machte es Schüler Thomas und hob um 12:53 zu seiner ersten Solo-Platzrunde ab. Souverän wich er Vögeln im Abflugsbereich aus und erinnerte sich an die Tipps seiner Fluglehrer: versuchen wenn möglich darüber zu fliegen, da sich Vögel bei Gefahr meist nach unten stürzen.
Die Sonne brannte vom blauen Himmel herunter, doch Toni ließ sich nicht beeindrucken und zeigte souverän sein Können in den Platzrunden, bis Fluglehrer Ralf entschied: “Das reicht, wir bleiben unten!”
Beim nächsten Flug wenige Minuten später saß Toni nur noch alleine im Flieger, der rechte Sitz blieb leer. Die Zeit reichte zwar nur für eine einzige Platzrunde und Landung, aber wie besagt ein berühmter Spruch: Eine kleine Runde für Toni, aber ein großer Sprung in einen neuen Flugabschnitt!
Am 20. Mai war es soweit. Prüfer Ulrich Hahn stand auf dem Hof und Flugschüler Markus durfte sein erlerntes Können unter Beweis stellen. Nach einem etwa einstündigen Flug mit Zwischenlandung in Eggenfelden erhielt er die wohlverdiente Sportpilotenlizenz.
… Weiter geht’s via Nürnberg, wo eine B777 unseren Weg kreuzt und wir in der TMZ (Transponder Mandatory Zone) die Boeing als Verkehr zurücklesen. Coole Sache, eine Boeing als Verkehr gemeldet zu bekommen. Nachdem Kassel hinter uns lag, ging es daran, ein Loch zu finden, durch dieses hindurchzusinken und uns für die Landung in Höxter vorzubereiten.
… Nun ist es nicht mehr weit bis Dresden (EDDC). Bald kommt die Stadt in Sicht, höchste Zeit den Tower anzufunken. Zuerst weist man uns an, den Wegpunkt C anzufliegen. Da nichts los ist, dürfen wir von dort direkt in die CTR zur Platzrunde der RWY 22 einfliegen. Als wir im rechten Gegenanflug der 22 sind, werden wir schon zur Landung freigegeben. „D-MFSM, wind 200 degrees 12kts, RWY 22, cleared to land!“
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Das 5-Tage-Meteogramm für den Flugplatz Ampfing bietet alle Wetterinformationen in 3 einfachen Grafiken:
- Temperaturverlauf mit Wetter-Piktogrammen. Die Zeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ist in gelb eingezeichnet.
- Wolken in verschiedenen Höhenschichten: wenige Wolken (hellgrau) bis dichte Wolken (dunkelgrau). Dunkle blauen Balken zeigen den stündlichen Niederschlag, hellblaue Schauer. Ein Sternchen bedeutet Schneefall.
- Windgeschwindigkeiten sind hellblau und Windböen in türkis angezeigt. Die Pfeilspitzen zeigen in die gleiche Richtung wie der Wind.
Quelle: meteoblue AG
