Alpeneinweisung zum höchsten Flugplatz Italiens
… In perfektem und klar verständlichen Englisch werden wir begrüßt und in die Nordplatzrunde geschickt. Hier in Asiago gibt es eine Nordplatzrunde für Motorflugzeugen und eine Südplatzrunde für Segelflugverkehr. In welcher Distanz zum Flugplatz die Platzrunde jedoch zu fliegen ist, bleibt den Piloten überlassen. Es gibt keine Karten, wo die Platzrunden wie von Deutschland gewohnt genau eingezeichnet sind. Hier wird lediglich die Richtung vorgegeben. Üblicherweise fliegt man die Platzrunde auf 1000ft AGL. Das sind hier in Asiago 4400ft. Denn der Flugplatz „Romeo Sartori“ liegt auf einer stolzen Höhe von 3409ft und ist damit Italiens höchster Flugplatz (von diversen Altiports, privaten Landebahnen und Ultraleichtflugplätzen abgesehen).
Zwischen verschiedenen Ortschaften fliegen wir den Gegen- und Queranflug ab, bis wir uns im Endanflug auf die Piste 08 befinden. Der Flugleiter teilt uns einen Wind von sieben Knoten aus Westen, also von hinten, mit. Das ist nicht wenig für Rückenwind, aber die Piste ist mit 1120x23m ausreichend lang.
Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden seit dem Start in Ampfing setzen wir auf der Asphaltbahn auf. Diese steigt in Richtung 08 mit 1,8% leicht an. Am Ende der Bahn befindet sich der Rollweg zum Vorfeld. Während die Landebahn einen guten Belag aufweist, ist der Beton des 180x60m großen Vorfelds bereits etwas betagt und brüchig. Mit den kleinen Rädern der TL-96 müssen wir da etwas aufpassen. Parken dürfen wir wo wir wollen. Außer uns stehen noch drei andere Flugzeuge auf dem Vorfeld. Der Turm und das Terminalgebäude bestechen durch eine interessante Holzkonstruktion …
Den vollständigen Bericht zum Herunterladen gibt es hier: Alpeneinweisung zum höchsten Flugplatz Italiens