Schlagwortarchiv für: Italien

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… In perfektem und klar verständlichen Englisch werden wir begrüßt und in die Nordplatzrunde geschickt. Hier in Asiago gibt es eine Nordplatzrunde für Motorflugzeugen und eine Südplatzrunde für Segelflugverkehr. In welcher Distanz zum Flugplatz die Platzrunde jedoch zu fliegen ist, bleibt den Piloten überlassen. Es gibt keine Karten, wo die Platzrunden wie von Deutschland gewohnt genau eingezeichnet sind. Hier wird lediglich die Richtung vorgegeben. Üblicherweise fliegt man die Platzrunde auf 1000ft AGL. Das sind hier in Asiago 4400ft. Denn der Flugplatz „Romeo Sartori“ liegt auf einer stolzen Höhe von 3409ft und ist damit Italiens höchster Flugplatz (von diversen Altiports, privaten Landebahnen und Ultraleichtflugplätzen abgesehen).

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… Um kurz nach 10.00 Uhr starten wir in Ampfing. Auf dem Weg in die Berge steigen wir auf 10.000ft. Eine knappe Stunde nach dem Start befinden wir uns bereits über Innsbruck. Innsbruck Radar weist uns an, auf 10.000ft zu bleiben und gibt uns für den Flug über „Sierra“ und „Brenner“ frei. Ab dem Brenner reduzieren wir unsere Reiseflughöhe. Denn direkt vor uns liegt Sterzing. Ab hier beginnt dann auch schon der Endanflug auf die Grasbahn in südlicher Richtung. Ich übernehme für die Landung. Diese wird nicht ganz einfach werden. Zunächst halte ich mich knapp links von der Brennerautobahn. Seit Sterzing schon habe ich die Piste im Blick. Je näher ich der Bahn komme, desto weiter reduziere ich unsere Flughöhe. Durch den Ventileffekt hier im engen Tal herrscht entweder Süd- oder Nordwind. Heute ist ersteres der Fall. Seitenwind und Verwirbelungen gibt es nur kurz in den Bereichen, wo Seitentäler ins Brennertal münden.

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Als die Räder den ziemlich holprigen Boden berühren, merken wir schnell, warum hier nach Regenfällen konsequent gesperrt wird. Erde und Gras wechseln sich einander ab, das wird schnell matschig. Kurz vor der Hälfte der Bahn fällt diese auch noch quer zur Seite nach Osten ab, man muss also stärker das linke Seitenruder treten, um in der Mitte zu bleiben. Durchaus anspruchsvoll. 2012 wurde die Piste von nur 500m auf die heutigen 650m verlängert. Ein weiterer Ausbau auf 950m wird zur Zeit diskutiert, scheitert aber bisweilen am Widerstand der Anwohner. Zum Vorfeld geht es steil bergauf. Der Rollweg ist aber komfortabel geteert. Bei der Tankstelle befindet sich eine ebene Asphaltfläche, zum Clubhaus und Hangar muss man auf Gras weiter bergauf rollen. Ein wirklich interessanter Flugplatz!

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… Unterwegs passieren wir schon mal den Flugplatz Al Casale, wo wir später Mittag essen wollen. Noch bereitet mir der unerwartete Nebel in Venedig Sorgen. Ich checke nochmal das Satellitenbild. Naja, so ganz langsam scheint er sich aufzulösen. Wird jedenfalls weniger. Doch die Webcams in der Lagunenstadt schauen nicht gut aus. Immer noch kaum Sicht bei dichtem Nebel. So ein Mist! Als wir die CTR Aviano im Süden verlassen, werden wir zurück an Padova Information verwiesen. Dessen Lotse ist sehr nett und denkt mit. Ohne zu fragen teilt er mit, dass er für uns in Venezia Lido anrufen und nach der aktuellen Sichtweite fragen würde. Das ist ein Service! Leider fällt die Antwort nicht positiv aus. Immer noch nur 200m Sichtweite am Flugplatz.

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… Eigentlich wollen Olaf und ich weiter nach Zampieri. Doch dazu müssten wir genau in das Tal von Gemona einfliegen. Ob das mit dem heutigen Wind funktioniert? Denn auch von der Höhe her sind wir eingeschränkt. Die LIR49B beginnt in 5000ft/2000AGL. Und die beiden großen Military Firing Aereas Bianchi Venzone und Tolmezzo sind aktiv und müssen umflogen werden, was nicht viel Spielraum zu den Bergen lässt. Ein kritisches Unterfangen. Um den Wind in Zampieri herauszufinden (auf der Webcam ist kein Windsack zu sehen), rufe ich schnell beim Platzbesitzer an. Er ist gerade nicht am Platz, aber 14km davon entfernt im gleichen Tal wie der Flugplatz. Und dort ist es gerade windstill. Das hört sich gut an. Wir wollen es probieren.

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… vor uns befindet sich die große Insel Monte Isola mitten im Lago d’Iseo. Sie ist mit 9km Umfang und einer Höhe von mehr als 400m die größte Binnenseeinsel Südeuropas. Unser Ziel im Norden des Sees, der Flugplatz Iseo Lake Airfield Costa Volpino (BG07), ist noch nicht zu sehen, denn er liegt hinter dem 4094ft hohen Corna Trentapassi, einem steilen Berg am Ostufer des Sees. Dort befindet sich auch der Meldepunkt “S” mit Beiname “Trenta Passi”, den man in 2000ft anfliegen soll.

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